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Thema: Wiedereröffnung Strahlentherapie Hamburg Nord
Prof. Feyerabend

Antworten: 2
Hits: 4.748
RE: Wiedereröffnung Strahlentherapie Hamburg Nord 13.06.2007 08:01 Forum: News & Co


Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!
Thema: Astro 2006
Prof. Feyerabend

Antworten: 1
Hits: 4.033
RE: Astro 2006 22.11.2006 12:01 Forum: News & Co


ASTRO Annual Meeting 2006

Absolutes Highlight war die Keynote Adress von SS Gambhir mit dem Thema: „Molecular Imaging: Seeing is Believing“. Er stellte die Möglichkeiten der bildgebenden Verfahren dar, z.B. die Benutzung von Licht bei der Diagnose von Mammakarzinomen (ein entspr. Gerät wird jetzt klinisch eingeführt). Zur Vertiefung ist z.B. folgender Artikel geeignet: J Clin Oncol 23 (2005), 1664pp

PET-CT zur Bestrahlungsplanung und Verlaufskontrolle nimmt in den USA offenbar einen großen Stellenwert ein, viele Vorträge haben sich damit beschäftigt.

Aus den Vorträgen:

HNO-Tumoren:
- im Bestrahlungsverlauf wandert die Parotis nach medial, so daß die sich die ursprünglich berechnete Parotisbelastung u.U. erhöht.
- Ein längeres Intervall OP - Radiatio kann durch eine akzelerierte Bestrahlung kompensiert werden

Prostata-CA:
- kommt es nach OP zu einem PSA-Anstieg > 2 ng/ml in 1 Jahr, ist die Prognose ungünstig
- nach Absetzen der Hormontherapie dauert es altersabhängig 13-19 Monate, bis der Androgenausgangswert wieder erreicht ist
- Empfehlung: ist nach OP die PSA-Verdopplungszeit < 3 Monate, dann Hormontherapie; > 12 Monate, dann Radiatio; 3-12 Monate, dann Radiatio + Hormontherapie

Bronchial-CA:
- 50 Pat. mit solitärer Hirnfilia erhielten stereotakt. Radiatio +/- Neurokraniumbestrahlung sowie OP und/oder Radiochemotherapie des Primärtumors; 3-J-ÜLR 18 % (!)

intracerebrale NHL:
- hochdosiert MTX + Radiatio mit 45 Gy vs. 23,4 Gy (Studie); Ergebnis: ÜL in beiden Gruppen gleich

differenzierte Schilddrüsen-CAe:
- externe Radiatio nur bei T4 und Alter > 45 J. (wichtiger progn. Faktor) erwägen (NCI-Empfehlung)

Ösophagus-CA:
- die Inzidenz von Strikturen nach Radiatio hängt von der Länge des mitbestrahlten Ösophagusabschnitts ab, der > 60 Gy erhalten hat
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